Ist in der Zukunft genügend Trinkwasser vorhanden?

Auch in der Zukunft ist für alle Menschen genügend Trinkwasser vorhanden. Das vorhandene Trinkwasser muss nur gerecht und bezahlbar abgegeben werden.
Wasser ist dagegen schon heute Mangelware. Als Beispiel kann man heute Süditalien und Palästina anschauen.
Obwohl genügend Trinkwasser für die Menschen vorhanden ist fehlt es an Wasser für die Nahrungsmittel. Um ein kg Brotgetreide zu ernten braucht man theoretisch 1000 l Wasser. Praktisch benötigt man aber ca. 3000 l Wasser. Um ein kg Reis zu erzeugen benötigt man ca. 5000 l Wasser. Der Wassermangel in Palästina wird im wesentlichen durch den Import von Wasser in Form von Lebensmitteln ausgeglichen.
Je größer die Bevölkerungsexplosion je mehr Wasser wird gebraucht. Ganz Nordafrika hat schon heute zu wenig Wasser.

   
Verkauf von deutschen Wasserwerken

In den vergangenen Jahren sowie auch jetzt überlegt die eine oder andere Stadt ob ihr Wasserwerk verkauft werden sollte.
Argumente die für einen Verkauf oder einen Teilverkauf des Wasserwerks sprechen:
1. Die Stadt/Gemeinde bekommt einen gewissen Betrag, der zur Schuldentilgung oder andere Dinge eingesetzt werden kann. Das Geld ist schnell ausgegeben.
2.
3.
Argumente die gegen einen Verkauf oder einen Teilverkauf des Wasserwerks sprechen.
1. Die Einwohner der Stadt haben "ihr" Wasserwerk seit der Gründung des Wasserwerks mit ihren Gebühren oder dem Wasserpreis selbst finanziert.
2. Ein Verkauf oder Teilverkauf bedeutet, dass neben den bisherigen Aufwendungen für das Wasserwerk der Kaufpreis zusätzlich finanziert werden muß. Das Wasser wird teurer.
3. Ein Verkauf oder Teilverkauf bedeutet, dass für die Aktionäre ein Zuschlag von etwa 20% Gewinn vor Steuern gerechnet werden muß. Das Wasser wird teurer.
4. Ein Verkauf oder Teilverkauf bedeutet, dass trotz der gegebenen Versprechen das Personal radikal abgebaut wird.
5. Ein Verkauf oder Teilverkauf bedeutet, dass trotz der gegebenen Versprechungen die Investitionen sowie die Unterhaltungsarbeiten zurückgefahren werden.
6. Die Qualität des Wassers hat sich trotz der Versprechen nicht gebesssert.
7. Der Umweltschutz spielt bei den Wassergewinnungsanlagen
vor Ort bei einem Multi nicht die Rolle wie bei einem Stadt-oder Gemeindewerk.
8. Die Gemeinde hat wesentlich weniger Einfluß auf das Wasser Trinkwasser, Brauchwasser, Löschwasser.

Wir danken den Kollegen der Wasserwirtschaft für ihre Argumente pro und contra. Für weitere Argumente sind wir dankbar. Bitte unter info@wasser.de mitteilen.
 

   
Was passierte bei Wasserwerken die von Multis gekauft wurden?

Nach unseren Informationen verteuerte sich das Wasser, das Personal wurde drastisch reduziert und die Investitionen vermindert. Die Wartungsarbeiten wurden reduziert und die Wasserverluste stiegen.
In Wales (privatisiert) sollen die Wasserverluste etwa 30 % betragen.
In Ostlondon (privatisiert) soll durch Rohrbruch für 5 Tage kein Trinkwasser in der Leitung gewesen sein. Tankfahrzeuge wurden nicht gesehen. Die Bewohner durften sich Flaschenwasser kaufen.
In Berlin(49 % privatisiert) wie sieht es dort mit den Mitarbeitern aus. Entlassungen bzw vorzeitiger Ruhestand beim Personal? Bis 2003 oder 2004 wurde Preisstabilität vereinbart, was kommt dann? Wie hoch sind die Wasserverluste in Berlin (Ostberlin). Fragt doch einmal beim Wasserversorger nach.
Für weitere Beispiele über verkaufte Wasserwerke sind wir dankbar. Informationen bitte unter info@wasser.de .
 

   
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